Wechselbild 1 Wechselbild 2 Wechselbild 3 Wechselbild 4
 
Uli Kunz
 
 

Kunzrasen

die prosaische Ergänzung zur kunzgalerie…

Das große Fressen (Thar she blows!!)

Wer im Januar nördlich des Polarkreises noch ins Wasser springen will, muss entweder bescheuert sein oder einen guten Grund haben. Hunderte Orcas und Dutzende Buckelwale könnten meine Reise und Arbeit als Kameramann für die Naturfilmschmiede Nautilusfilm bei zweistelligen Minusgraden erklären... Ein beeindruckendes Schauspiel, wenn sich die Giganten der Meere an den riesigen Heringsschwärmen den Bauch vollschlagen. Beinahe wäre ich ebenfalls im Magen eines Buckelwals verendet, aber die Tiere wissen vermutlich genau, was sich hinter dem dichten Vorhang aus Heringen verbirgt und reißen ihr Maul lieber einige Meter daneben auf. Hofft man.
Text und Fotos sind bei GEO.de erschienen.

If it wasn't for hundreds of orcas and dozens of humpback whales, snorkelling and diving north of the polar circle in wintertime off the coast of Norway would be for enthusiasts (and morons) only. But the incredible sight of the intelligent hunters and the sound of singing whales is well worth a visit to this beautiful, albeit hostile and menacing looking, corner of the Earth. I was working as underwater camera operator for the film production Nautilusfilm. The whales follow giant schools of herring and chase them into shallow bays along the Andfjord. What happens then is an impressive display of life. And death.
My story and pictures were published at GEO.de
.

 

Die "Tauchprofis" bei ZDFinfo

SUBMARIS on tour! ZDFinfo berichtet in 45 Minuten über unsere Forschungstauchergruppe und begleitet "Die Tauchprofis" bei ihrer (unserer) Arbeit auf Helgoland. Wir waren für mehrere Wochen auf dem roten Sandstein und haben für das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein das letzte U-Boot aus dem ersten Weltkrieg in deutschen Gewässern untersucht. Die UC 71 liegt in ungefähr 22 Meter Tiefe vor der Insel, lässt sich aber nur sehr selten betauchen aufgrund der extrem starken Strömung und der häufig hohen Wellen in der offenen Nordsee. Wenn der Wind zu stark war, haben wir uns die Zeit mit Kegelrobben oder Algenzählen vertrieben... Den größten Teil der Aufnahmen über und unter Wasser haben wir selber gemacht, Schnitt und Vertonung erfolgte bei ZDFinfo.

SUBMARIS on tour! The German television station ZDFinfo broadcasts a 45-minutes documentary about our research project on the island Helgoland in the North Sea. For several weeks, we dove off the beautiful red cliffs and investigated UC 71, the last remaining U-boat from WW1 on German territory. Due to high swell and strong currents, the wreck is rarely visited. Most of the footage underwater and topside we shot ourselves. If you don't understand German, watch it anyway and follow us on a dive to a sunken submarine, long forgotten cannons and playful seals ...

Der fertige Film ist hier zu sehen.

Diamond fever

Ein Eisbrecher vor Namibia. Ein Tauchboot auf großer Reise. Ein Sperrgebiet mitten in der Wüste. Und Antilopen auf dem Fußballplatz. Mehr braucht es nicht fürs Abenteuer. Achso, doch... mehrere Wochen Warten und Geduld, ein Dutzend Sondergenehmigungen und einen Hubschrauber. Für den weltgrößten Diamantenhersteller DeBeers (oder auch wahlweise eine der großen Tochterfirmen) konnte ich vor der Küste Namibia auf dem gewaltigen Forschungsschiff AGULHAS 2 die Arbeiten des Konzerns und meiner Kollegen im Tauchboot JAGO dokumentieren. In 130 Meter Tiefe konnte ich mir durch das Fenster selber einen Eindruck von der Minenarbeit im riesigen Sperrgebiet machen. Diamanten? Hab ich keinen einzigen gesehen...

An icebreaker off Namibia. A submersible on tour. A giant restricted area in the middle of the desert. And oryx on a football field. All you need for an adventure. Wait, there was more... weeks and months of preparation and waiting, patience, a dozen permits and a helicopter. I was working for the world's leading diamond mining company DeBeers. On board the giant research vessel MS AGULHAS 2, I joined the scientists and pilots of the submersible JAGO and documented their work. At a depth of 130 meters, I took pictures of the seafloor and saw the impressive marks of the mining activities for myself. Diamonds? Havent seen a single one...

Die Höhlen der Toten. In 3D.

Das Material ist im Kasten und wir leben noch. Nach drei Wochen Höhlentauchen gehören wir nicht zu den Toten, über die wir in der Filmproduktion berichten. Die aufwändigen Dreharbeiten mit einer ausgefeilten 3D Kameratechnik von Chroma TV haben uns eine Menge abverlangt, aber durch die hervorragende Teamarbeit konnten alle Tauchgänge sicher durchgeführt werden und unsere riesige Kamera erblickte ebenfalls immer wieder in heilem Zustand das Licht Mexikos. 80 Kilogramm Lebendgewicht der "Schönen" lassen sich eben nicht so einfach unterkriegen... Der Film, von Blue Note Productions Film & TV GmbH und KSM GmbH produziert, wird voraussichtlich im Juni 2013 im Kino zu sehen sein und zusätzlich auf Blu-Ray und DVD erscheinen.

Die Galerie toter Knochen und quicklebendiger Taucher mit großen Kameras gibt es auf der kunzgalerie.

Das Dicke Ding: Kameramann Christian Howe bei ersten Dreharbeiten im Eingangsbereich einer wassergefüllten Höhle auf Yucatan.

Eine Höhle der Toten: In der Cenote Las Calaveras wurden 125 Schädel und menschliche Gebeine gefunden.

Taucherspielplatz: Mit den Scootern lassen sich Taucher, Lampen und Kameras wesentlich einfacher und schneller tief in die wassergefüllten Höhlen fahren.

Wassergeburt: Einmal im Nass, schwebt das Gehäuse von selbst. 5 Meter von der Wasser- bis zur Erdoberfläche lassen sich allerdings nur mit Flaschenzügen überwinden.

Auf Tuchfühlung durch das Totenreich der Maya: Das Team von BlueNote Productions, Chroma TV und den Tauchern der AMLA Kiel.

Big Fish, fast bikes

Trotz ihrer Größe sind auch wahrhaft große Tiere im Ozean sehr selten zu finden. Denn der Ozean ist noch um einiges größer. Auf den Azoren (auch genannt "Das Wartezimmer im Atlantik") ist die Chance auf große Fische allerdings sehr gut. Die kunzgalerie hat sich mit Boot und Moped auf Großwildjagd unter die Wasseroberfläche begeben und ist fündig geworden. Zusammen mit einigen älteren Arbeiten und Aufträgen ist daraus eine dicke Fischsuppe geworden.

Despite their size, big animals are very hard to find in the open ocean. The sea is still many times bigger and conceals their whereabouts. To take a decent picture, all you have to remember is the rule that sharp teeth always come from behind. I traveled to the Azores in the middle of the Atlantic to visit some of those beautiful creatures. The result, together with some older images, is a new gallery: Big Fish.



Decay and collapse in the Russian Arctic

Der Sommer war kalt und windig. Zumindest in der russischen Arktis. Der Besuch der verlassenen Station "Russian Harbour" auf Novaja Zemlja war ein eindrucksvolles Erlebnis und ein Blick in die Vergangenheit des Kalten Krieges. Heute liegen hunderte rostiger Benzinfässer im Schlamm, bieten faulige Matratzen, vollgeschriebene Notizbücher und ein Poster der noch jungen Madonna einen Einblick in das vergangene Leben der Verschwundenen. Hier sind die Bilder vom Zerfall.

Heute liegen hunderte rostiger Benzinfässer im Schlamm, bieten faulige Matratzen, vollgeschriebene Notizbücher und ein Poster der noch jungen Madonna einen Einblick in das vergangene Leben der Verschwundenen. Und die Schwarzweißfilme werden von farbiger Vegetation überwachsen.  
Heute liegen hunderte rostiger Benzinfässer im Schlamm, bieten faulige Matratzen, vollgeschriebene Notizbücher und ein Poster der noch jungen Madonna einen Einblick in das vergangene Leben der Verschwundenen. Und die Schwarzweißfilme werden von farbiger Vegetation überwachsen.  

During the summer of 2012, I traveled to the Russian Arctic and could visit an abondoned station. On Novaya Zemlya, the Russians launched the biggest nuclear bombs ever detonated during the Cold War. Today, hundreds of oil drums rust in the mud and broken windows, rotten mattrasses and notebooks with cyrillic scribbling provide an insight into the life of 150 people who have long disappeared. Here are pictures of decay and collapse. Still colourful, though.

Bears. Bears. And more bears.

Die Arktis geizt manchmal mit ihren Reizen. Dann herrscht dichter Nebel, starker Sturm oder einfach nur Murphy's Gesetz. Gelegentlich legt sich aber auch ein seidiger Schimmer auf den Ozean, aus dem Nebel schälen sich gigantische Felsformationen und ein Strahl der Mitternachtssonne streift den wandernden Eisbären. Episch... auch wenn der Bär das vielleicht selber nicht so sieht. Wir haben im Sommer 2012 lange nach Eisbären gesucht. Und sind belohnt worden. Werfen Sie einen Blick in die neue Galerie oder auch auf die Diashow vom König der Arktis.

The Arctic season 2012 was an exciting one. Not only did we manage to land on Novaja Zemlja and Franz-Josef-Land in the Russian Arctic, but we were also rewarded with stunning encounters with yellow, super-furry creatures that sometimes seemed to drop out of thick fog. Walrus, Arctic Foxes, birds and spectacular landscape were fantastic as well, but some polar bear sightings left everybody in awe-stricken silence. Watch the new photo gallery or the slide show about the King of the Arctic!

   

 

Brunnen-Tieftaucher

One of Europe's most important strongholds, the castle of Nürnberg was build to last an eternity, but was heavily damaged during the Second World War. However, its Deep Well remained unharmed and is believed to exist since 1.000 years. Archaeologists and scientific divers from the University of Kiel now made it to the bottom of the well to dive for ancient artifacts. Are you claustrophobic or afraid of heights? Watch that!

Ende April im tiefen Süden Deutschlands. In Nürnberg herrscht nahezu Hochsommer, die Biergärten sind überfüllt, spät abends sitzen Menschen in kurzen Hosen in Eiscafés und genießen die erste laue Frühlingsnacht. Ein guter Zeitpunkt, um sich im Trockentauchanzug 50 Meter in den Abgrund abzuseilen und den Geheimnissen der Nürnberger Burg im wahrsten Sinne auf den Grund zu gehen... Die kunzgalerie hat Wissenschaftlern an ihrem sehr beengten Arbeitsplatz über die Schulter geschaut. Wenn noch Platz für die Kamera war. Sie haben Raum- und Höhenangst? Dann dürfen Sie sich das nicht entgehen lassen...

Wird das alles halten? Ein kritischer Blick an die Aufhängepunkte der Windenkonstruktion (Foto: Florian Huber)

Bange machen gilt nicht: An zwei Sicherungsseilen über einem 50 Meter tiefen Abgrund (Foto: Florian Huber)

Der Fotograf und sein (Höhen) Retter. Ohne die Jungs von der Feuerwehr Nürnberg würden wir immer noch am Brunnenrand stehen und Münzen hineinwerfen...

One ofOne of Europe's most important strongholds, the castle in Nürnberg was build to last an eternity. Reconstructed after having sustained heavy damage during the Second World War, most of its visible structure was rebuild sixty years ago. However, deep under ground, hidden tunnels and wells are still waiting to be discovered and unearthed.

For all tourists visiting the castle, the Deep Well inside one of the new buildings is a must. Many are looking into the dark void of the tube, that is believed to be unchanged since 1.000 years, wondering what lies on the bottom 50 meters below their feet...

In collaboration with the Bavarian Palace Department, the heritage preservation trust, the University of Erlangen and a special team from the height and mountain rescue, archaeologists and scientific divers from the University of Kiel made it to the bottom of the well to dive for ancient artifacts.

Blaue Lippen, Rotes Meer...

Crashing waves of terrific height, breaking on poisonous corals, can make the entry into the Red Sea quite a challenge early in the season... Once under water, the colours of the animals are so rich, that the dive becomes a photographer's paradise and nightmare at the same time... The new gallery is online

Der Wind war stark, die Wellen hoch... und auch im Roten Meer kann man sich über einen Trockentauchanzug richtig freuen, wenn die Außentemperaturen im Sturm bei gefühlten 10° Celsius liegen... ist der Kopf erst einmal unter der Wasseroberfläche, kann der Besucher einen ruhigen Tauchgang im farbenfrohen Korallenriff genießen... Sagte ich RUHIG ?? Schildkröten und Walhaie können den schwerfällig schwimmenden Fotografen ordentlich auf Trab halten...  - Zur Galerie gehts hier!

Der größte Fisch der Erde... hautnah. (Foto: Torsten Dreesmann)

Finding Nemo... gar nicht so schwer. (Foto: Shoshanah Jacobs)

Neue Fotos der Antarktis, Falkland Inseln und Südgeorgien

Im europäischen Winter war ich erneut auf der anderen Seite der Erde unterwegs und konnte wieder staunen über die Vielfalt des Lebens an magischen Plätzen wie Südgeorgien, den Falkland Inseln und im ewigen Eis der Antarktis. Entstanden sind neue Galerien, um den fantastischen Lebensräumen, die es auf einer Reise in die Antarktis zu entdecken gibt, gebührenden Platz einzuräumen. 

Karibisch anmutender Kitsch auf den Falkland Inseln...

Überwältigende Tiermassen in Südgeorgien...

Gewaltiges Eis und magisches Licht in der Antarktis...

Ein Blick auf die "Einheimischen": Robbe, Pinguin & Co.

Und die Vielfalt gefrorenen Wassers in "Amazing ICE"...

Zügelpinguine wollen immer genau wissen, was los ist und drücken auch gerne mal selbst auf den Auslöser! (Foto: Shoshanah Jacobs)

Geschminkt, schnatternd und mit hoch erhobenem Schnabel geht der Schwarzbrauenalbatros auf Brautschau

Klasse, wenn alle Tiere die Naheinstellung des Objektivs deutlich unterschreiten...

 

 

Letzte Einträge

Tags

Archiv

 

Kontakt

Uli Kunz
Jungfernstieg 26
24103 Kiel
Germany

uli@kunzgalerie.de
Tel: +49 174 7688638

 
 
 
 

Social Gedöns