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Uli Kunz
 
 

Kunzrasen

die prosaische Ergänzung zur kunzgalerie…

Die Höhlen der Toten. In 3D.

Das Material ist im Kasten und wir leben noch. Nach drei Wochen Höhlentauchen gehören wir nicht zu den Toten, über die wir in der Filmproduktion berichten. Die aufwändigen Dreharbeiten mit einer ausgefeilten 3D Kameratechnik von Chroma TV haben uns eine Menge abverlangt, aber durch die hervorragende Teamarbeit konnten alle Tauchgänge sicher durchgeführt werden und unsere riesige Kamera erblickte ebenfalls immer wieder in heilem Zustand das Licht Mexikos. 80 Kilogramm Lebendgewicht der "Schönen" lassen sich eben nicht so einfach unterkriegen... Der Film, von Blue Note Productions Film & TV GmbH und KSM GmbH produziert, wird voraussichtlich im Juni 2013 im Kino zu sehen sein und zusätzlich auf Blu-Ray und DVD erscheinen.

Die Galerie toter Knochen und quicklebendiger Taucher mit großen Kameras gibt es auf der kunzgalerie.

Das Dicke Ding: Kameramann Christian Howe bei ersten Dreharbeiten im Eingangsbereich einer wassergefüllten Höhle auf Yucatan.

Eine Höhle der Toten: In der Cenote Las Calaveras wurden 125 Schädel und menschliche Gebeine gefunden.

Taucherspielplatz: Mit den Scootern lassen sich Taucher, Lampen und Kameras wesentlich einfacher und schneller tief in die wassergefüllten Höhlen fahren.

Wassergeburt: Einmal im Nass, schwebt das Gehäuse von selbst. 5 Meter von der Wasser- bis zur Erdoberfläche lassen sich allerdings nur mit Flaschenzügen überwinden.

Auf Tuchfühlung durch das Totenreich der Maya: Das Team von BlueNote Productions, Chroma TV und den Tauchern der AMLA Kiel.

Brunnen-Tieftaucher

One of Europe's most important strongholds, the castle of Nürnberg was build to last an eternity, but was heavily damaged during the Second World War. However, its Deep Well remained unharmed and is believed to exist since 1.000 years. Archaeologists and scientific divers from the University of Kiel now made it to the bottom of the well to dive for ancient artifacts. Are you claustrophobic or afraid of heights? Watch that!

Ende April im tiefen Süden Deutschlands. In Nürnberg herrscht nahezu Hochsommer, die Biergärten sind überfüllt, spät abends sitzen Menschen in kurzen Hosen in Eiscafés und genießen die erste laue Frühlingsnacht. Ein guter Zeitpunkt, um sich im Trockentauchanzug 50 Meter in den Abgrund abzuseilen und den Geheimnissen der Nürnberger Burg im wahrsten Sinne auf den Grund zu gehen... Die kunzgalerie hat Wissenschaftlern an ihrem sehr beengten Arbeitsplatz über die Schulter geschaut. Wenn noch Platz für die Kamera war. Sie haben Raum- und Höhenangst? Dann dürfen Sie sich das nicht entgehen lassen...

Wird das alles halten? Ein kritischer Blick an die Aufhängepunkte der Windenkonstruktion (Foto: Florian Huber)

Bange machen gilt nicht: An zwei Sicherungsseilen über einem 50 Meter tiefen Abgrund (Foto: Florian Huber)

Der Fotograf und sein (Höhen) Retter. Ohne die Jungs von der Feuerwehr Nürnberg würden wir immer noch am Brunnenrand stehen und Münzen hineinwerfen...

One ofOne of Europe's most important strongholds, the castle in Nürnberg was build to last an eternity. Reconstructed after having sustained heavy damage during the Second World War, most of its visible structure was rebuild sixty years ago. However, deep under ground, hidden tunnels and wells are still waiting to be discovered and unearthed.

For all tourists visiting the castle, the Deep Well inside one of the new buildings is a must. Many are looking into the dark void of the tube, that is believed to be unchanged since 1.000 years, wondering what lies on the bottom 50 meters below their feet...

In collaboration with the Bavarian Palace Department, the heritage preservation trust, the University of Erlangen and a special team from the height and mountain rescue, archaeologists and scientific divers from the University of Kiel made it to the bottom of the well to dive for ancient artifacts.

Mexiko 2011. Go Sidemount...

Die Forschungstaucher der Universität Kiel schleifen auch im dritten Jahr des Projekts ihre schwere Ausrüstung durch den brütenden Dschungel und graben sich in neue Höhlen, in denen wieder atemberaubende Formationen zu sehen sind und spannende Entdeckungen gemacht werden. Dieses Jahr erhöht sich die Zahl der betauchbaren Höhlen um ein Vielfaches, da die Wissenschaftler sich mit einer neuen Tauchkonfiguration vertraut machen, dem sogenannten Sidemount Tauchen. Mit dieser Art und Weise der Tauchflaschenhalterung ist der begrenzende Faktor für das Hindurchkriechen von engen Tunneln nur noch die Schulterbreite. Nichts für Klaustrophobiker...

Hier gibts neue Bilder aus der faszinierenden Unterwelt Mexikos...

Die alte Galerie existiert natürlich immer noch...

Die Forscher testen eine neue Methode der dreidimensionalen Abbildung, um die Funde unter der Wasseroberfläche besser und schneller vermessen zu können.

Keine Hand mehr frei... - Assistent gesucht! (Foto: Robert Lehmann)

Nicht alle Höhlen haben einen kristallklaren See als Eingang... (Foto: Robert Lehmann)

Tore zur Unterwelt, Teil 2

Die Erforschung der mexikanischen Unterwasserhöhlen geht weiter! Wie im Jahr 2009 sind die Forschungstaucher der Universität Kiel auch dieses Jahr wieder in Mexiko, um in Zusammenarbeit mit dem Instituto National de Antropología e Historia (National Institute of Anthropology and History, INAH) weitere Funde aus unterschiedlichen Epochen zu finden und zu untersuchen. Das weitverzweigte, wassergefüllte Höhlensystem der Bundesstaaten Yucatán und Quintana Roo stellt ein einzigartiges Paradies für Wissenschaftler und Taucher dar... wenngleich ein sehr gefährliches, denn nur mit einer umfangreichen Ausbildung und mit spezieller Ausrüstung sind die Tauchgänge in das Labyrinth aus Säulen, Tunneln und Stalagmiten überhaupt durchzuführen. Als Forschungs- und ausgebildeter Höhlentaucher begleite ich das Projekt seit dem letzten Jahr als Fotograf. Weitere Hintergründe und Informationen sowie einen aktuellen Blog gibt es auf der Seite der Arbeitsgruppe Maritime und Limnische Archäologie der Uni Kiel:

AMLA Kiel - Projekt Mexiko

the pit

"The Pit" ist eine riesige Einsturzdoline mitten im Dschungel, 80 Meter tief und über 50 Meter im Durchmesser. Hier zu tauchen kommt der Schwerelosigkeit im All vielleicht schon sehr nahe... aber im Weltraum gibt es keine Stalagtiten.

las calaveras schaedel 1

Wir erhalten nach langem Warten eine Genehmigung, in der Cenote "Las Calaveras" zu forschen. Das Loch im Dschungelboden misst kaum einen Meter und erweitert sich dann zu einer großen Halle, in die man sich bis zur Wasseroberfläche 13 Meter abseilen muss. Doch die Mühe lohnt sich: Im flachen Wasser der Höhle wurden bislang 122 Schädel aus der Mayazeit entdeckt.

atos XXL

Unsere Expeditionsautos heißen ATOS 1, 2 und 3 und sind so konzipiert, dass sie exakt vier Doppelgeräte aufnehmen können, wenn man die Rückbank umklappt. Allerdings ist dann meistens kein Platz mehr für den Fahrer.

eddy skeletti

Höhlentauchen ist gefährlich! Wussten wir schon, aber hier in Mexiko sieht man immer wieder deutliche Hinweise darauf...

scorpion

Auch das Dschungelleben ist gefährlich! Wussten wir auch schon, aber die Biologen im Team erfreut es immer wieder... hier ein gemeingefährlicher Skorpion der Gattung Centruroides...

 

Public Viewing unter Wasser

Pünktlich zum Spiel Deutschland-Serbien am 18. Juni hisste die kunzgalerie zwei Stunden vor Anpfiff die Dreifarbigkeit in der Kieler Bucht auf 10 Meter Wassertiefe. Trotz des angestimmten Schlachtenblubberns war es schwer auszumachen, ob wir die angetroffenen Strandkrabben, Plattfische, Quallen und Seesterne auf unsere Fanmeile locken konnten. Das Spiel wenig später zeigte dann deutlich, dass es ihnen vermutlich auch schnuppe war. Von den geladenen Gästen erschien niemand.

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bild der wissenschaft, April 2010

"bild der wissenschaft" bringt in der April-Ausgabe auf insgesamt 8 Seiten einen ausführlichen Bericht über unser Forschungstauchprojekt in mexikanischen Höhlen.

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GEO international

Wörter und Bilder unserer hitzigen Höhlenforschung aus Mexiko haben es jetzt auch in internationale Rubriken geschafft. GEO International veröffentlicht den Artikel in der März-Ausgabe in Kroatien, Türkei, Griechenland, Bulgarien, Finnland, Indien, Lettland, Litauen, Estland, Spanien, Brasilien, Italien und Russland (In diesen Ländern wird nun das gesamte Team zum Höhlentauchen eingeladen...). Übersichtshalber stelle ich nicht alle Texte vor, sondern nur den Unverständlichsten und den Witzigsten (was unsere Namensnennung betrifft)...

geoskop griechisch

Namen sind Schall und Rauch... und in manchen Sprachen augenscheinlich auch nicht unveränderlich... Wer bitte sind die Herren Huberiui und Kunzui??

geoskop litauen

Münchner Merkur berichtet aus Mexiko

Auch der Süden berichtet aus dunklen Welten, in denen wir nach den Überresten menschlicher An- und Besiedlung gesucht haben: Anfang Oktober 2009 erscheint im Münchner Merkur ein Artikel über die höhlentauchenden Forschungstaucher.

GEO berichtet über das Mexikoprojekt

In GEO (Ausgabe 11/2009) erscheint ein kurzer Artikel über die begonnene Zusammenarbeit mit den mexikanischen Archäologen und die ersten Forschungsergebnisse.

 

Forschungstaucher in den Höhlen Mexikos

Zum ersten Mal haben deutsche Forschungstaucher ihren Kopf in mexikanische Unterwasserhöhlen gesteckt! Unser Team, bestehend aus zwei Archäologen, zwei Biologen und einem Geologen, hat im Auftrag der Universität Kiel eine Zusammenarbeit mit mexikanischen Archäologen begonnen, um zahlreiche Funde aus der Maya-Kultur sowie prähistorischer Besiedlungsperioden zu erfassen. Das Pilotprojekt verlief äußerst herzlich und erfolgreich, auch wenn unser deutsches Zeitverständnis bei mexikanischen Verabredungen manchmal hart auf die Probe gestellt wurde... aber was sind schon 5 Stunden Verspätung, wenn man danach zwei Stunden in kristallklarem Wasser durch mehrere Jahrzehntausende Erdgeschichte fliegen kann? Die Faszination dieser schwer zugänglichen, in ewiger Dunkelheit liegenden Orte unserer Welt kann schwer in Worte gefasst werden... Vielleicht bringe ich deshalb viele Bilder mit an die Oberfläche, um Neugierigen einen (wenngleich unvollständigen) Einblick in die Welt unter unseren Füßen zu ermöglichen.     Hier gehts zur Galerie...

 

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